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Frucht einer launiſchen Grille iſt. O, den Tod moͤchte ich mir wuͤnſchen, dann haſt Du Freiheit, ungehindert Deiner Neigung zu fol⸗ gen! Soll ich um Deinetwillen zu gewiſſen⸗ loſem Meineidigen werden? Koͤnnteſt Du nur Deines Gluͤcks willen, dem Vater vor Gott zu einem Verbrecher machen? Moͤgen Tau⸗ ſende gewiſſenlos uͤber das Heiligſte ren, aus der Religion und ſich ſelbſt ein ge⸗ meines Spiel machen und thun, i was das hoͤhere Gebot von ihnen fordert, ſondern was ihr Vortheil, die Gegenwart ihnen ein⸗ giebt und billigt, ſo kann und mag ich's doch nicht. i Sin fanden ſich bei dem al⸗ ten Glauben wohl und ich will mein Heil bei ihm nur ſuchen. Mit freiem Wihen kann ich nichts, michts fuͤr Deine Wuͤnſche thun; was mir aber mit einer Gewalt entriſſen wird, die ich nicht beſiegen kann, dafuͤr bin ich nicht verantwortlich. O, meine Anna, es wird eine Zeit kommen, wo ich in deutlicher Rede mit Dir ſprechen kann und Du wirſt


