ben, daß ſie ſo weit von William ge⸗ trennt war, die Hoffnung, ihn wieder zu ſehen, wurde ihr immer zweifelhafter. Wer weißſ, ſo fuͤrchtete ſie, ob er den Tod nicht in den Wellen fand. Je mehr ſie ihren Gram unterdruͤcken wollte, deſto angrei⸗ fender und die Geſundheit zerſtoͤrender wur⸗ de er.
Niemand war ihres Lebens wegen in groͤßerer Angſt, als ihr Vater. Liebe, beſte Anna, ſo ſprach er an ihrem Krankenbette, wenn Dir meine Erhaltung nicht gleichguͤltig iſt, ermaͤchtige Dich, faſſe Muth, ſuche Dein Herz zu ſtaͤrken. Es begegnet uns nichts von ohngefähr, bedenke, daß es des Himmels guͤtige Fuͤgung iſt, daß William nach Ja⸗ maica ging. Auf Deinem Schmerzenslager ſelbſt muß ich Dir's ſagen, es geht uͤber meine Macht, Deine Hand in Williams Hand zu legen. Einſt wirſt Du's erfahren, daß mein unerſchuͤtterliches Weigern nicht die


