Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
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nender Schmerz uͤber den entfernten Sohn abzukuͤhlen. Soll ich ihr dieſen Dienſt nicht gewaͤhren? Meine Liebe, das ſagte ſie ſelbſt, iſt ihr Balſam. Eliſabeth iſt eine Gluͤck⸗ liche, die ſie nicht ſtoͤren will und ihre Trauer mit der Mutter koͤmmt ihr wie eine gebotene Pflicht vor, die darum den vollen Werth nicht hat, weil ſie dazu nöthigen muß.

Workwich unterſagte Annen die fleißigen Beſuche auch nicht, die ſie bei der Berklei abſtattete; aber er ſah daraus auch die Groͤße der Liebe, mit der ſie William ergeben war und, das eben ruͤhrte ihn ſchmerzhaft. Er kam mit ſeinem Vatergefuͤhl in ein großes Gedraͤnge, aber ſein Vorſatz, die Heirath mit William nicht zuzugeben, ſtand unerſchuͤtter⸗ lich feſt.

Anna wurde recht krank. Die Urſache und der Sitz ihrer Krankheit war leicht ge⸗ funden. Sie konnte ſich nicht zufrieden ge⸗