Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1803)
Entstehung
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der und die Schweſter werden bey der Reiſe ſeyn.

In drey Tagen ſollte zum erſtenmal das Tur⸗ nler gehalten werden: aber Adolph⸗ der die gan⸗ ze Zelt uͤber munter und aufgeraͤumt geweſen war, wurde plozlich nachdenkend und finſter; die Veraͤnderung war ſo auffallend, daß ſogar Wil⸗ helmine daruͤber unruhig wurde, und ihn mit aller Schonung und Thellnahme, deren nur ihr liebendes Herz faͤhlg war, uͤber dieſe ſeltſame Stimmung befragte, Adolph ſah ſie lange und wehmuͤthig an bedauern ſie mich, liebe Freundin, ſagte er endlich, indem er ihre Hand druckte, es iſt nun einmal vom Schickſal beſchloſ⸗ ſen, daß Adoph nie gluͤcklich werden ſoll!

Mit jedem Tage nahm ſelne Duͤſternheit und Melancholie zu. Raßdorf ſezte nun alle

Bedenklichkeiten bei Seite, und drang jezt ernſtlich

in ihn.

A dolph.(nachdem er ihm unruhig zugehört) Was gaͤbe ich nicht darum, wenn ich endlich einmal in dieſem verſchloßenen Herzen deutlich leſen koͤnnte!. von Raß dorf. Gott iſt mein Zeuge, daß ich ein ſolches Mißtrauen nicht verdiene. ſprechen ſie mein Furſt! was ſoll ich ihnen ſagen? was wollen ſie wiſſen?

Adolph. Cgeht nachdenkend und unentſchloſſen

auf und nieder endlich indem er tief Athem hohlt)

Es ſey denn!, zum leztenmal will ich einen