Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1803)
Entstehung
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Menſchen mit meinem blinden Zutrauen beſchaͤ⸗ men, dann auf immer ſchweigen, und ein Menſch werden, wie ſie alle ſind. Raßdorf, erinnern ſie ſich noch der Gruͤnde alle, die ſie meiner Nei⸗ gung zu dem Fraͤulein von Roſen entgegen ſez⸗ ten?.

von Raßdorf. Sie kamen aus meinem Herzen, ſo etwas vergißt ſich nicht...

Adolph. Was war nun ihre Abſicht, als ſie mir Auguſten's Portralt vorzeigten, als ihr Mund bey ihrem freylich verdienten Lob uͤberſtrdm⸗ te..(mit ſteigendem Affekt) als ſie mich berede⸗ ten; ihre Bekanntſchaft zu machen? Sie be⸗ merkten den Eindruck, den Auguſte auf mich machte, und blieben dabei ſo gelaſſen, ſo kalt!

von Raß dorf. Kalt! bey Gott, nein!

Adolph.(immer bitterer und affektvoller) Strenger Mentor! ſo lange der Fuͤrſt dem theuern Freund im Wege ſtand; warum ſo gleichgultig, ſo unbegreiflich nachſichtig, als ſie nunmehr wle dem Herzen des armen Fuͤrſten ihr grauſames Spiel zu treiben hatten und wenn ich ihnen geſtuͤnde, daß ich Auguſten liebe, daß ich ſie bis zum Wahnſinn liebe, was wuͤrden ſie dazu ſagen?.

von Raßdorf.(lebhaft) Daß

Adolph. Umterbrechen ſie mich nicht!.. haben ſie mir nun andere Gruͤnde anzugeben? werden ſie mir mit jeſuitiſchen Paradoren be⸗ welſen wollen, daß Fraͤulein Auguſie einer Liebe