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die Haus⸗Ehre machen— das gieng eine Zeit lang nach Wunſch— eines Tages wurde aber die Bank geſprengt— der Spleler raffte in aller Elle zuſammen was ihm unter die Haͤnde fiel, und verſchwand— und als die verluſſene den andern Morgen kaum noch ſo viele Kleidungs⸗ ſtuͤcke vorfand, um ſich zu bedecken, geſchweige daß ſie die Miethe haͤtte bezahlen koͤnnen, ſo wur⸗ de ſie von der unbarmherzigen Hausfrau zur Thuͤ⸗ re hinaus geworfen— damals war ſie ſchon in andern Umſtaͤnden— auf dem Wege zu einer gu⸗ ten Freundin begegnete ihr unſer Philoſoph, dem ſie auswich— nun hatte ſie aber ſchon einen Plan entworfen— ſie erkundigte ſich nach ſeiner Wohnung, nach ſeinen Umſtaͤnden, paßte ihm in der Straße auf— und daß die Kreatur ihre Rol⸗ le meiſterhaft geſpielt hat, beweiſt, daß ſie nun Frau von Wahlberg iſt.
Die Fuͤrſttn. Wie 2— des jungen Herrn von Wahlberg, deſſen Vater
K. v. Eberhorſt. Der nemliche!— Die ganze Stadt iſt voll von dieſer Geſchichte.
Wllhelmine war auzgeſtanden und beinahe ſinnlos zur Thuͤre hinaus gewankt. Eberhorſt lächelte haͤmiſch, indem die Fuͤrſtin ihrem Sohn
mit den Augen folgte, der dem Fraulein erſt


