Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1803)
Entstehung
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SF. v. Eberhorſt das nur durch eine kleine unvermeidliche Unpaͤßlichkeit der neuen Chloe un⸗ terbrochen wurde. Der gluͤckliche Vater wiegte jezt einen kleinen Amor, ſein wahres Ebenbild, auf den Armen nun veraͤnderte ſich auf ein⸗ mal die ganze Lage der Sache die Mutter ge⸗ naß, gber weg war all' ihr Frohſinn, die ſchoͤne leidende Suͤnderin vergieng in Reue aufgeldſt ſie will ihrem Leben ein Ende machen was

war nun zu thun? unſer Philoſoph beſinnt ſich

nicht lange er laͤßt anſpannen eilt mit ihr uber die Grenze, und ſie werden in optima forma copulirt..

Die Fuͤrſtin. Noch ſehe ich in der That nichts außerordentliches an der ganzen Ge⸗

ſchichte.

K. v. Sberhorſt. Jezt kommt das beſte!

die Erläuterung nemlich.. Das Maͤdchen, eine Uederliche Dirne, war von dem Philoſophen reich⸗ lich beſchenkt worden, als er ſich mit ihr, bey der erſten Zuſammenkunft, wie ich bereits erzaͤhlt, humaniſirte ſie reiſte ihm heimlich nach xam in der Reſidenz an und ſezte ihr aus⸗ ſchweifendes Leben fort ſie betrog, wurde be⸗ trogen, und wechſelte ſo oft ihre Liebhaber, als ſich neue anboten endlich wurde ſie beruͤhmt ein Spieler warf das Aug' auf ſie, beyde ge⸗ ſielen ſich, ſie mußte dem tripot praͤſidiren, und