Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1803)
Entstehung
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zu machen

Wilhelmine. Wer kann das wol⸗ len*

Adolph. Alle! mein Vater! ſelbſt meine Mutter

Wilhelmine. Die ſie ſo zaͤrtlich Rebt

Adolph. Sie wiſſen noch nicht alles

auch ich liebe! liebe mit aller Innigkeit, mit

der namenloſen Sehnſucht einer erſten Liebe, und

darf nicht elnmal meine Liebe geſtehen, weil

der Vater des Maͤdchens, das mich zum gluͤcklich⸗ ſten Menſchen machen koͤnnte, keinen Fuͤrſtenhut getragen hat(mit Ruͤhrung) werden ſie nun Mirleiden mit mit mir haben, Wilhelmine? darf Adolph ſeinen Kummer in den treuen Bu⸗ ſen der Freundin ausſchuͤtten? wird er Theil⸗ nahme finden?..

Wilhelmine. O! daß auch Sie nt gluͤcklich ſind, mein Prinz!

Adolph. Der Prinz wird ſeine Buͤrde

maͤnnlich tragen lernen, wenn nur Adolyh der

Freundſchaft ſeiner Wilhelmine ſich bewußt iſt! Wilh. v. Roſen 1 Th. ₰H

aus ſelbſt ungluͤcklich ſeyn, um andere gluͤcklich

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