Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1803)
Entstehung
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Zänkerey mit Wahlberg, ihr Aufenthalt bey der Tante, dann endlich jener Wortwechſel, der ſo bedeutende Folgen nach ſich zog, alle dieſe Bilder erhielten nun Lebendigkeit und Waͤrme und nun das druͤckende Gefuͤhl wirklich aufgeopfert zu ſeyn! Die Eiferſucht fachte die unter der Aſche glimmenden Funken zu hellen Flammen wieder auf aber es war nicht mehr die alte Liebe, die aus dieſer Aſche hervor loderte, es war Groll, Erbitterung, nebſt dem niederſchmet⸗ ternden Bewußtſeyn der begangenen Unbeſonnen⸗ heiten, dies alles ſtand nun ſo deutlich, ſo ſon⸗ nenklar ihr vor Augen nach und nach ver⸗ loren ſich dieſe Bilder. Da ſaß Wahlberg, das Kind auf dem Arm ſein Kind und das blaſſe Welb ihm zur Selte. Du ab⸗ ſcheulicher Heuchler, rief ſie jezt, nun iſt es ja gewiß!.. Er, er ſelbſt verleitete mich ab⸗ ſichtlich zu manchen Unbeſonnenheiten, um nach⸗ her ſeine Untreue bemaͤnteln zu koͤnnen es iſt ja am Tage!. jezt erwachte ihr ganzer weiblicher Stolz, mit dem troͤſtenden Bewußt⸗ ſeyn der unverdienten Beleldigung ihre ge⸗ genwaͤrtigen Verhaͤltniſſe bildeten einen ſo auf⸗ fallenden Kontraſt mit der armſeligen Huͤtte, die ihre Nebenbuhlerin bewohnte, daß ſie nun auch einen gewiſſen Werth darauf ſezte, und nichts ſehnlicher wuͤnſchte, als eine Gelegenheit, ſich dem verhaßten Paare in ihrem ganzen Glanze zeigen zu koͤnnen es ſollie, es muß