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aber ohne Leben, ohne Waͤrme, auf dem Gemaͤhl⸗ de, endlich wenden ſie ſich um, und in dem Ton, womit man eln Glas Waſſer zu beſtellen pflegt, hoͤre ich ſie rufen— Recht brav!—
von Wahlberg. Haben ſie mich ſchon in dieſer Lage geſehen?
Wilhelmine. Ungefaͤhr! Neulich noch als wir, nach dem ſtarken Gewitterregen, den kleinen Huͤgel hinter Walldorf beſtiegen— Welch' ein bezaubernder Anblick!— dort die unterge⸗ hende Sonne, eingehuͤllt in einen purpurnen Wol⸗ ken⸗Mantel, die wie Schweitzer⸗Gebuͤrge auf einander gethuͤrmt, an dem fernen Horizont gluͤh⸗ ten— zu unſern Fuͤßen das erfriſchte Wieſen⸗ thal in der ſanften Abenddaͤmmerung— den Ju⸗ belgeſang der Voͤgel im nahen Buſch, und das ferne Gelaͤute der heran nahenden Heerde—
mir ſtanden die Augen voll Waſſer..
vou Wahlberg. Auch ich empfand tief!
Wilhelmine. In der That muß ihr Ge⸗ fuͤhl tief in ihrem Innerſten gelegen haben, denn auf ihrem Geſichte war keine Spur davon zu ent⸗ decken— Haſche mich Karl! rief ich Wonne⸗ trunken, und floh ins Thal hinab— da ſah aber mein tief empfindender Herr gerade ſo aus, wie die blaſſe kalte Mondſcheibe, die eben hin⸗
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