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hinlaͤnglich; um in's Freye zu kommen, muß⸗ te ich durch das ganze Kloſter. Abends wur⸗ den die Thuͤren verſchloſſen, und am Tage waͤre ich ohnfehlbar erkannt morden. Ich muß⸗ ˙ te mich alſo in Geduld ergeben; als aber Mar⸗ garethe nichts mehr von ſich horen ließ, ſo gling auch dieſe zu Ende, und ich beſchloß al⸗ les zu wagen.— Wie ich mich alſo uͤber⸗ at zeugt hatte, daß es oollig Nacht ſey, offnete ich mein Gefaͤngniß, und trat hervor„ eine Zeitlang tappte ich im Dunkeln fort, die Trep⸗ pe kam ich gluͤcklich hinauf, eine kuͤhlere Luft gl wehte mir enigegen und ich ſpuͤrte einige Re⸗ gentropfen. Mein Herz ſchlug laut fuͤr Angſt und Frende, aber mit den Umgebungen unbe⸗ kannt, verſchwand pldtzlich die Erde unter mei⸗ nen Füßen, und ich ſank in eine fuͤrchterliche Tiefe hinab Als ich wieder zu mir kam, fand ich mich zum Gluͤck unverlezt; zwar fuͤhlte ich meine Stirne bluten, aber ſie ſchmerz⸗ te nicht ſehr. Neben mir hoͤrte ich Waſſer rau⸗ ſchen, es war ſtockfinſter, ich wagte es nicht einen Schritt von der Stelle zu thun.— Zwiſchen Angſt und Hoffnung, in der aller un⸗ bequemſten Stellung, ohne jedoch einen einzi⸗ gen Schritt vorwärts zu wagen, erwarteté ich die Morgem ämmerung. Freund! welch' eine Nacht! Du erzaͤhlſt wie ein Romanen⸗
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