Teil eines Werkes 
3. Theil (1804)
Entstehung
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9.

„meine Zunge, ch durfte nlcht ſprechen; da ch „aber nun ſehe daß der Himmel ſelbſt dieſen

„harten Eid nicht billigte, indem er ſie ſo wun⸗ i ihre Frau Mutter finden lleß, welche e⸗ nach dem Willen ihres Herrn Vaters, nie z.„auch nicht laͤnger mehr verpflichtet zu ſchwel— „gen; Gott wird mlr's vergeben, wenn ich „mich jrren ſollte! Nachdem ich ihre Frau „Mutter an den Ort ihrer Beſtimmung gebracht

„hate, eilte ich meinem Herrn nach, der ſich

„mlt ihrem Vater nach dem Zweykampf, uͤber „die Gruaͤnzen gemacht hatte. Wir fuhren Tag „und Nacht, und kamen endlich auf dem Land⸗

„gute des alten Herrn Grafen von Sternberg „glucklich an. Dort verwellten wir nur einige „Tage, denn mein Herr, der nun beynahe ein „ganzes Jahr an jenem Hofe, der ſich, wie „ſie, mein gnaͤdiges Fraͤulein, wohl ſchon wiſe „ſen werden, gegen ihren Herrn Vater ſo ſchlecht betagen hatte, in Geſchaͤften unſers Monar⸗ „chen zugehracht hatte⸗ ſehnte ſich nach ſeiner „jungen Gemahlin zutüc Unterwegs hielten

„wir uns dennoch in*** auf, wo ihrem Herrn

„Vater Dienſte nten wurden, welche er ſogleich annahm. Ich habe nach der Hand „melnen Hertn ſagen horen, daß ſein neuer Lan⸗ „desherr es dahin gebracht haͤtte, daß ihrem „Herrn Vater erlaubt wurde, ſein Haus und „Gut zu verkaufen— Anfangs war allein