Teil eines Werkes 
3. Theil (1804)
Entstehung
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mich, ſo zu ſagen, zwang, meine Blſcke zu den hoͤhern Reglonen zu wenden, um dort den einzi⸗ gen wahren Troſt der leidenden endlich zu ſuchen⸗ Nach und nach fand ich Geſchmack an den wel⸗ ſen Lehren meines Vaters, ſie brachten mich zum Nachdenken. Bald fuͤhlte ich mich geſtaͤrkt⸗ und endlich erhielt ich jene Geiſtes⸗Ruhe, die uns mit Reſignatlon tragen lehrt, indem wir mit jedem neuen Drangſal deſto ſchneller zu unſe⸗ rer Beſtimmung reifen. In dieſer Freud⸗und Sturmloſen Zeit genaß ich von dir, meine Emi⸗ lie; meine Tante war eben nach Holland abge⸗ reiſt. Sobald es meine Kraͤfte erlaubten, ſchrieb ich an den Herrn von Hayn, erhielt aber keine Antwort... du warſt meln einziger Troſt, fuͤr dich allein wuͤnſchte ich noch zu leben.— Mein Vater ſtarb, ich machte ſeine klelne Hinterlaſ⸗ ſenſchaft zu Gelde, und kam hierher, wo ich dies Haͤuschen kaufte„„ aber melne Leiden waren noch nicht zu Ende, der haͤrteſte Schlag ſollte mlch noch treffen! ich ſollte noch, theures Kind! von dir getrennt werden,, du wareſt damals zwey Jähre alt. Eines Nach⸗ mittags. du hatteſt lange mit eben dieſem Kleinod geſpielt, ich hatte es dir um den Hals gebunden, und endlich warſt du mir auf dem Schoos eingeſchlen„ da wurde ich zu einer Kranken am andern Ende des Doͤrfchens geru⸗ fen; ich legte dich in die Wiege unter der Auf⸗ ſicht einer Nachbarin und ging„„ich verweil⸗ E 2