64 ten Anhaͤngern deines Vaters; ſie waͤren nun gendͤthigt, ſchleunig alles zu verkaufen, um nur ihren dringendſten Glaͤubigern zu entgehen ꝛc. ꝛc. ⁊c. Auch das wuͤrkte nicht auf mich; ich haßte das Weib, das ihren Ehrgeiz meiner Liebe aufge⸗ opfert hatte.
Eines Abends ſaß ich ſchon halb entkleidet in meinem Schlafzimmer, der Mond ſchien hell durch's offene Fenſter, ich hatte meine Kammer⸗ jungfer fortgeſchickt, um mich ungeſtoͤrt meinen ſchwermuͤthigen Traͤumereyen zu uͤberlaſſen.„ da ging die Thuͤr plotzlich auf, und Aſſen ſtuͤrz⸗ te zu meinen Fußen.— O Marie! rief er, ungluͤckliches Weib des edelſten Mannes! Ver⸗ zeihung, wenn ich ihre Einſamkeit ſtohre; aber noch einmal mußte ich ſie ſehen„ ich mußte mich rechtfertigen, bevor ich auf immer dies ab⸗ ſcheuliche Land verlaſſe, wo vierzig Jahre treuer Dienſte mit holliſchem Undank vergolten wer⸗ den Marie! ihr Mann iſt entlaſſen, oͤffent⸗ lich beſchimpft..— ſeine Felnde, meine naͤch⸗ ſten Verwandten, haben den Edeln geſtuͤrzt, um einen, kaum der Schule entlaufnen, Buben an ſeine Stelle zu bringen— ich habe keinen Antheil an dieſer Niedertraͤchtigkeit! und jezt er raffte ſich auf, und breltete beyde
Arme aus: Lebe ewig wohl, meine Marle!„
Ich ſank ſprachlos an ſein Herz— Ein Licht⸗ ſtrahl erleuchtete plotzlich das Zimmer; ich ſchlug dle Augen auf. Mein Mann und Hayn ſtan⸗
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