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moͤgte daraus einen Grund ſchoͤpfen, um mich von manchen Vergnuͤgungen abzuhalten, hatte mich verleitet, ihm meinen Zuſtand zu verheim⸗ lichen. Nach dem, was vorgefallen war, ſah ich nun das Mißliche einer ſolchen Entdeckung wohl ein; aber ſtatt mich uͤber dieſe unzeitliche Bedenklichkeit hinaus zu ſetzen und deinem bie⸗ dern Vater den albernen Grund meines Still⸗ Fchweigens mit Freymuͤthigkeit zu geſtehen, und ſo jeder Veranlaſſung zu Mißtrauen zuvorzu⸗ kommen, beharrte ich in melnem unbeſonnenen Schweigen, und zerriß muthwillig das lezte Band, das mlich noch an melnem Mann haͤtte feſt halten konnen.
Nnn naͤhere ich mich der ſchrecklichen Kata⸗ ſtrophe, die mein hartes, nur zu verdientes Schickſal unwiderruflich beſtimmte. Meine Tan⸗ te hatte mir geſchrieben, daß meines Mannes Feinde taͤglich mehr die Oberhand gewonnen, und einige ſogar, die Maͤchtigſten, ohne Scheu die freundliche Maſte bereits abgelegt haͤtten.— Dieſe bedenkliche Nachricht machte keinen beſon⸗ dern Eindruck auf mich; ich war ſogar thoricht genug, eine Veraͤnderung zu wuͤnſchen, in der Hoffnung, daß auch meine Lage ſich alsdann veraͤndern wuͤrde.— Bald darauf meldete ſie mir:— Ihr Mann haͤtte ſeinen Abſchied be⸗ kommen, nachdem man ſeine Kaſſe unvermuthet viſitirt und ein DPeficit darin gefunden haͤtte; ein gleiches waͤre geſchehen mit mehrern bekann⸗


