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Mann, in den beſten Jahren, mit den ſollde⸗ ſten glaͤnzendſten Antragen, zu deren Erfuͤllung es nur ein Wort von mir koſtete— beſtuͤrmt durch die Schmeicheleyen meiner Tante, durch die ernſteu Ermahnungen ihres Gatten, der ſo⸗ gar mir endlich geſtand, daß ſein Vermoͤgen nach und nach ſo geſchmolzen ſey, daß er dem Ver⸗ fall ſeines Hauſes, und vielleicht einer dffentli⸗ chen Beſchimpfung mit Schrecken entgegen ſehen muͤßte, wenn er nicht durch das Anſehn deines Vaters und eine Gehalts⸗Vermehrung geret⸗ tet wuͤrde kurz, Dankbarkeit, Leichtſinn, Beſorgniß fuͤr die Zukunft, und Eitelkeit, ent⸗ lockten mir in einer Stunde, wo die beiſſendſten Bemerkungen uͤber Aſſen's Stillſchweigen ihre volle Wuͤrkung gethan hatten, das entſcheidende Jawort; und vier Wochen darauf wurde ich in aller Stille delnem Vater angetraut. Er beſaß eigentlich wenig Vermoͤgen; außer ſeiner anſehn⸗ lichen Beſoldung und einem ſchoͤnen Hauſe in der Stadt, hatte er weiter nichts als ein kleines Landgutchen, mehr zum Vergnuͤgen, als zum Nutzen, von ſeinen Erſparniſſen gekauft.. ſel⸗ ne erſte Gemahlin ſollte eine ſehr reiche Erbin werden; man hatte auf einen Oheim gerechnet; dieſer vermaͤhlte ſich aber noch in ſeinem vler und ſechszigſien Jahre, und bekam elnen Er⸗ ben.— Dein PVater betrug ſich ſehr edel bey dieſer vereitelten Hoffnung; und nie ließ er ſet⸗ ner Gemahlin merken, daß er deshalben die


