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erregt— alle junge Welber liefen ihm nach(ſp hieß es in meines Oheim's Hauſe), und jede ſpekulante Mutter ſuchte den relchen Wildfang fur ihr Tochterchen zu haſchen.— Auf elnem Ball lernte ich ihn kennen, und. meine Stun⸗ de hatte geſchlagen! Auch er zeichnete mich aus Wir naͤherten uns immer mehr.. und die Beſorgniß durch eine unzeitige Sprodigkeit eine ſo glänzende Eroberung zu verlleren, beſchleu⸗ nigte das Geſtaͤndnlß melner Gegenliebe;— aber der edle junge Mann misbrauchte meine Schwachheit nicht; ſeln noch unverdorbenes Herz liebte mich mit aller Unſchuld und Reinhelt einer erſten Liebe.. Wir waren beyde ſehr gluͤcklich. — Meine Tante hatte bald unſer Einverſtaͤnd⸗ niß bemerkt, und das eitle thoͤrichte Weib, ſtatt mir die Folgen einer Leidenſchaft, der das Vor⸗ urtheil der Geburt im Wege ſtand, und daher ſpaͤt oder fruͤh entweder das Grab melner Tu⸗ gend, oder meiner Ruhe werden mußte, ernſt⸗ lich vor Augen zu ſtellen, ſah und fuͤhlte nichts als das Schmeichelhafte dieſer Auszeichnung fuͤr ihre Nichte. Mein Oheim, deſſen Grundſaͤtze nicht eben die gelaͤutertſten waren, machte ihr ſogar ſehr ernſthafte Vorſtellungen uͤber ihr un⸗ kluges Betragen.— Vergebens— ſie lachte ihn aus, ſpottete laut uͤber ſeine buͤrgerliche Gei⸗ ſtesſchwaͤche, und zu jeder Landpartie, zu jeder Gaſterey mußte Herr von Aſſen eingeladen wer⸗ Lud. Lehrjahre j3. Th. D


