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auffiel. dies Kleinod, und nun Hayn dein Wohlthaͤter„ ja du biſt. meine Tochter!. o unverdiente Wonne!„ nach funfzehn Jah⸗ ren der bitterſten Lelden, der gluͤhendſten Reue dennoch unverdient! Emille!(und ſie er⸗ hob laut ſchluchzend beyde Haͤnde gen Himmel) O daß ich es geſtehen muß! du gutes frommes Maͤd⸗ chen, eines beſſern Schickſals, einer beſſern Mutter werth!., wirſt du auch, menſchlicher als dein harter Vater, mir vergeben koͤnnen?.
Emilte.(ſie auffaſend) Mutter! Mutter! (ihre Stimme erſtickte in Thraͤnen.)
Ludolph fand ſie laut welnend, beyde um⸗ ſchlungen. Madam Freind, der elnes Dritten,
ſelbſt Ludolphs Gegenwart, in dieſem Augen⸗
blick laͤſtig war, raffte dennoch alle ihre Kraͤfte zuſammen, und theilte Ludolph in wenkg Wor⸗ ten dieſe frohe Entdeckung mit.. Ludolph, in ſelnem frohen Ungeſtuͤm, wollte vergleichen, er⸗ laͤutern, und ſo dieſe ſuͤße Ueberzeugung noch feſter gruͤnden.— Noch nicht, lleber Ludolph, noch biu ich nicht geſammelt, und ſtark genug, um die Vergangenheit mit euch noch einmal durchzugehen.. ich hahe Geſtaͤndniſſe abzule⸗ gen Sbre Stimme erſtarb, ſie winkte, daß man ihr nicht folgen ſollte, und wankte dem Hauſe zu.— Als Ludolph Emilien ver⸗ laſſen hatte, eilte dieſe nach ihrer Mutter Schlaf⸗ zimmer; ſie fand es verſchloſſen, und ſchlich


