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und ein leichter Schimmer von Freude glaͤnzte in ihren matten Augen. In einer ſuͤßen Hinge⸗ bung der Liebe und Unſchuld lag ſie nun in ſei⸗ nen Armen, allmaͤhlich verſank ſie in eine tiefe Traͤumerey, und ein wehmuͤthiges Laͤcheln bll⸗ dete ſich um ihren halb gedffneten laͤchelnden Mund, deſſen leiſes Beben zu ſagen ſchien— Ich bin doch noch gluͤcklich!— Ihre Thraͤnen miſchten ſich, aber Ludolphs Thraͤnen waren weit bitterer.— Lange blleben ſie in dieſer, fuͤr die Ungluͤcklichen zumal ſuͤßen— Vergeſſenheit ihrer ſelbſt Arm in Arm liegen, als die hereinbrechende Daͤmmerung Ludolphen endlich aufſchteckte.— Emille! rief er, nein, in das Lager darſſt du mir nicht folgen! in die⸗ ſem Aufenthalt der Zuͤgelloſigkelt, wo alle La⸗
ſter freyes Spiel haben, darfſt du, gutes from⸗
mes Maͤdchen, auch keine elnzige Nacht verwei⸗ len, ich will— Nein! ach nein! unterbrach ihn Emilte, und ſchmiegte ſich aͤngſtlich an ſel⸗ nen Buſen, auch nicht eine Stunde verlaſſe ich dich mehr!— Was wird man denken? Emi⸗ lie! fuͤr was werden dich dieſe ruchloſen Men⸗
ſchen, die den Glauben an reine unſchuldige Lie⸗
be nicht einmal ahnen, von dir halten!— Was liegt mir an ihrer, an der ganzen Welt Mey⸗ nung!„ Bin ich doch bey dir!. Und ſie hatte ihn laut ſchluchzend noch feſter umſchlun⸗
gen. Du, und meine Llebe! wo ſollte da eine
Gefahr ſeyn, die ich zu uͤberſtelgen mir nicht
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