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edeln Graͤfin; alsdenn raffte er alle ſeine Kraͤfte zuſammen, um der Ungluͤcklichen Troſtgruͤnde zu geben, an denen er leider ſelbſt den Glauben verlohren hatte.— Gewiß, meine Emilie! ſo ſchloß er endlich, habe ich die Hoffnung einer beſſern Zukunft noch nicht aufgegeben! Der Ge⸗ neral von G*** iſt mir gewogen; er iſt es, dem ich meine jetzige Stelle zu verdanken habe. Sobald wir die Winterquartiere betreten werden, ſoll ich mit ihm auf ſeine Guͤter nach Schleſien gehen, um dort die Erziehung ſeines einzigen Sohnes zu uͤbernehmen. Nach aller Beſchrel⸗ bung iſt ſelne Gemahlin eine ganz fuͤrtrefftlche Dame; wer weiß, ob ſie ſich nicht unſer Bey⸗ der annimmt... Noch vollendeter Erziehung wird mich der General auf ſeinen Guͤtern ver⸗ ſorgen, und dann, meine Emllie„. Und dann! wiederhohlte ſie, indem ſie ihr Haupt auf ſelne Bruſt ſinken ließ; O ſuche mich nicht mit vergeblichen Hoffnungen zu taͤuſchen, lleber Lu⸗ dolph! Ich kenne unſere Lage in ihrem ganzen ſchrecklichen Umfang, und nur bey dir, Gelieb⸗ ter, fuͤhle ich in mir den Muth alles zu ertra⸗ gen, was mir das Schickſal noch aufbuͤrden wird Nein, nein!— und ſie warf ihre Rechte um ſeinen Hals— ich kann mich nicht mehr von dir trennen nicht wahr, Ludolph, wir trennen uns nie wieder!„ Als er ihr die Verſicherung gab, daß er nie von ihrer Seite weichen wuͤrde, floſſen ihre Thraͤnen ruhiger,
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