Teil eines Werkes 
3. Theil (1804)
Entstehung
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ſeiner Rechnungen und Korreſpondenz, und wur⸗ de nach und nach mit allen Kniffen der edeln Lieferantenzunft bekannt. Oft ſeines Unwillens nicht maͤchtig, erlaubte er ſich gelinde Vorſtel⸗ lungen, wurde ausgelacht, und ſchwieg, well ihn die harte Nothwendigkeit mit eiſernen Ban⸗ den an des Herrn Mathlas Schreibpulte feſt hielt.— Als aber e'ſt bey einem ſchnellen un⸗ vermutheten Ruͤckzug der Armee Monsieur Mathlas eine leere Scheune anſtecken ließ, un⸗ ter dem Vorwand: man duͤrfe nicht ein ſo wohl verſehenes Magazin in Fein⸗ des Haͤnde fallen laſſen, und er dieſen, ſeine Angabe nach, enormen Verluſt, mit allen gehdrigen gekauften Belegen durch Ludolph in ſeine Rechnungen wollte hinein flicken laſſen— ſo ſprang dieſer auf, warf die Feder hin, indem er laut rief:— Bey Gott! auch nicht den ent⸗ fernteſten Anthell mag ich an dieſem Schurken⸗ ſtreich nehmen!— Der dicke Mathias erhob ſich von ſeinem Sorgenſtuhl, indem er eben im Begriff war ſein gewoͤhnliches Nachmittags⸗ Raͤuſchchen zu verſchlafen, faßte fuͤr Wuth kel⸗ chend Ludolphen bey der Bruſt, und ſtieß mit ihm eine Nebenthuͤr ein.— Ludolph taumelte bis an das Bette der geliebten Ehehaͤlfte des Herrn Mathias, wollte ſich halten, erhaſchte den Vorhang, und riß ihn mit ſamt der eiſer⸗ nen Stange herunter.— Da ertoͤnte ein er⸗ baͤrmliches Geſchrey aus dem Bette.— Herr