Teil eines Werkes 
3. Theil (1804)
Entstehung
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31 gefallen ſey, man ſeine Entfernung gern ſehen wuͤrde, und bewohnte nun nach mehrern vergeb⸗ lichen Streifzuͤgen an benachbarten kleinen Ho⸗ fen, eine elende Dorfſchenke ohnweit des Haupt⸗ quartiers jenes Koniglichen Helden, den die un⸗ erforſchliche Vorſehung zu fruͤhe fuͤr das Wohl und die Ruhe unſers Welttheils aus ſeinem groſ⸗ ſen Wirkungskreis abrufte.— Seine Unent⸗ ſchloſſenheit nahm mit ſeiner bedraͤngten Lage taͤglich zu; auch ſeine Baarſchaft ging zur Nei⸗ ge, und auf die vielen Briefe, die er ſchrieb, hatte er bis jezt entweder keine Antwort, oder leere Vertroͤſtungen auf die Zukunfi erhalten. Der Zufall machte ihn mit einem Armee⸗Liefe⸗, ranten bekannt, einem rohen, unwiſſenden, aber. liſtigen und in allen ſeinen Unternehmungen ſehr glcklichen Menſchen; dieſer fand in Ludolph die Kenntniſſe und jene Redlichkeit, die er um ſo mehr bey Andern ſuchte, je weniger er ſelöſt ſich deren ruͤhmen konnte. Ludolph wies lange ſeine Anerbietungen und noch glaͤnzendern Verſprechun⸗ gen fuͤr die Zukunft von ſich; als er aber durch einen Brief von Emillen, den Willmer ihm nachſandte, erfuhr, daß ſeine Ahnungen in Be⸗ treff der Graͤfin berelts ſchon anfingen in Erful⸗ lung zu gehen, und auch ſeine Boͤrſe taͤglich leichter wurde, ohne ſelbſt der entfernteſten Hoff⸗ nung des geringſten Erwerbs mit Sicherheit ſich ſchmeicheln zu duͤrfen, ſo ließ er ſich Herrn Ma⸗ 5 thias Antraͤge gefallen, uͤbernahm die Führung

5 §