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froheren Tagen in ihr erweckte. WMorgen reiſt ſie auf's Land, um nle wieder her zu kommen— ſie wuͤnſcht mich zum Begleiter, und ſendet ihnen dieſe Doſe mit ihrem Portrait, als einen Beweis ihrer Achtung ꝛc. ꝛc. ꝛc. ꝛc.
Ich erhalte deine zwey liebe Briefe auf ein⸗ mal— nein, meine Emilie, es war keine Aufopferung— und wann ich auch dich, lie⸗ bes Maͤdchen, nicht gekannt haͤtte, ſo waͤre doch dieſe Anguſte kein Weib fuͤr mich gewe⸗ ſen jene edle Luͤge war ich aber der ar⸗ men Verlaſſenen ſchuldig„ doch nichts mehr davon!
Ihr ſeyd alſo an dem Ort eurer Beſtlm⸗ mung angelangt, und unſere gute Graͤfin iſt ſo geſund und heiter als ihr ſchwacher Korper⸗ bau und die Umſtaͤnde es erlauben. Du wuͤn⸗ ſcheſt, ich gaͤbe den Plan, der mich hieher fuͤhrte, gaͤnzlich auf, und entſchloͤſſe mich eure frohe Einſamkelt mit dir zu thellen— Emi⸗ lie! der Himmel weiß, daß auch ich nichts ſehnlicher wuͤnſche, als dich als Weib an dies liebende Herz zu druͤcken! aber waͤren wir wohl eines dauerhaften Gluͤcks werth, wenn wir ſo ganz blindlings dem erſten Drang der Leiden⸗
ſſchaft folgten? Haſt du nicht ſelbſt dle Gruͤn⸗ de meiner Abreiſe gebllligt? Sind die Verhalt⸗ nicht immer noch die nehmlichen? Du kennſt


