Teil eines Werkes 
3. Theil (1804)
Entstehung
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ſie ſchlummernd im Gartenhaus„ ſie fiel... aber Auguſte war das Maͤdchen nicht, das die Rolle, welche Eitelkelt, Ehrgeitz und Wolluſt ihr aufdringen wollten, zu ſpielen im Stande war„ Weder die Ermahnungen des Oheims, noch die Schmeicheleyen der Tante, noch dle Liebkoſungen ihres fuͤrſtlichen Liebhabers machten die erwartete Wuͤrkung.— Ihr Herz, von jeher zum ſtillen einſamen Leben genelgt, er⸗ wachte ſchnell nach der erſten ſinnlichen Ueber⸗ raſchung ſie uͤberſah ihre Lage, fuͤhlte ſich hoͤchſt ungluͤcklich, und bald fand der Fuͤrſt mehr Behagen an dem Kuͤſſen und ausgelaſſenen Muthlvillen einer uͤppigen Franzoͤſin, als an der ſchwermuͤthigen ernſten Unterhaltung, an den ſchoͤnen, aber immer naſſen, Augen der kalten Auguſte— er gab ihr ihre Freyheit wieder, und dem Ohelm das Verſprechen einer anſtaͤn⸗ digen Verſorgung fuͤr den jungen Mann, der zu einer Heyrath mit der entlaſſenen Geliebte ſich entſchließen wuͤrde.— Wie mich das gu⸗ te Maͤdchen dauert, kann ich ihnen nicht ſa⸗ gen, ſezte Willmer hinzu, ihr Vater war eln Jugendfreund des meinigen geweſen; bis ihre Familie einen hoͤhern Flug nahm, waren wir Kinder beſtändig beyſammen— Auguſte hatte bis jezt jeden Heyrathsantrag hartnaͤckig abge⸗ wieſen.— Geſtern Abend ließ ſie mich rufen — ich las in ihrer Seele— ſie ſind der er⸗

ſte Mann, der den Wunſch, die Hofnung zu