Teil eines Werkes 
3. Theil (1804)
Entstehung
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nicht, ſagte ich, denn ich wuͤnſche Beſchaͤfti⸗ gung!— O die ſollen ſie ſchon bekommen, fagte Auguſte, hell lachend, ſie muͤſſen mich zeichnen lehren, mit mir Muſik machen, mit mir ausfahren, in die Komdodie gehen, und zwar immer in die kleine Loge, dann werden ſie mir vorleſen, und hernach.. ſie ſtockte, ſah mich mit einem durchdringenden Blick an, ſprang auf, und indem ſie die flache Hand auf ihre Bruſt legte, ſagte ſie mit einer aͤuſ⸗ ſerſt drolligen halbbeſchaͤmten Miene:— Ich habe, glaube ich, einen Rauſch!— Doppelt dankbar werde ich Sr. Durchlaucht ſeyn, ſagte ich, wenn meln Amt mir die Zeit brig laͤßt, Fraͤulein Auguſten alle dieſe angenehme Dienſte erzeugen zu konnen.. Und meine gute Emi⸗ lie, wie wird die ſich freuen! ſezte ich etwas

voreilig hinzu.— Haben ſie eine Schweſter? fragte ſie raſch und ernſt.— Ich war gefan⸗

gen, mußte beichten. Anfaͤnglich, liebe Emi⸗ lie, verzeih du mlr's: ſprach ich ängſtlich und verlegen, voch nach und nach erhielt ich meine Faſſung wieder ich wurde ſogar warm. Die Gewlßheit, nun dem Ziele meiner ſehn⸗ lichſten Wuͤnſche ſo nahe zu ſeyn, begeiſterte mich, riß mich hin, und lich bemerkte leider nicht, daß Kuguſte immer blaſſer, immer ver⸗ legener an meiner Seite wurde.— Dieſe Lie⸗ besgeſchichte iſt recht artig, ſagte ſie endlich 2it erfilctem Unwillen, ich muß ſie aber doch