Teil eines Werkes 
3. Theil (1804)
Entstehung
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bitten, ſich etwas kuͤrzer zu faſſen, denn ich habe das nemliche bereits in ſehr faden Roma⸗ nen geleſen! Ein Blitz aus dem Wolken⸗ leeren Himmel haͤtte mich nicht unerwarteter getroffen.. Ich haſchte nach Worten, um eine Antwort daraus zuſammen zu pfuſchen, als dle Tante mit ihrer gewoͤhnlichen lauten Froͤh⸗ lichkeit herein ſtuͤrmte... Ein Blick auf ihre Nichte und alle ihre heitere Geſichtszuͤge legten ſich in Leichenfalten; ohne meln Kompliment zu erwiedern, eilte ſie auf Auguſten zu:— Mein Gott! Kind! wie ſiehſt du aus!— Es iſt nichts, liebe Tante, meine gewoͤhnliche Mi⸗ graine nur Ruhe.. Ein bedeutender Blick, den ſie bey dieſen lezten Worten auf mich warf, trieb mich, nach einem kurzen, kaum er⸗ wiederten Kompliment zur Thuͤr hinaus„.

Es faͤngt an zu daͤmmern.„ ich fuͤrchte! ich

fuͤrchte*—

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Heute ganz frühe wurde ich zum

Miniſter gerufen; ein Bedlenter ſtand am Thor

und ſchten auf mich gewartet zu haben.— Das gnaͤdige Fraͤulein, ſagte er, wuͤnſchen ſt⸗ zu ſprechen, bevor ſie Seiner Excellenz gemeldet werden ich folgte ihm.

In einem relzenden Morgenkleld, aber den⸗ nech wie die Schaamhafteſte der Grazien ver⸗ huͤllt, lag Auguſte auf ihrem Ruhebette; ſie

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