Teil eines Werkes 
3. Theil (1804)
Entstehung
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21 eines Hofraths bey; nehmen ſie einſtwellen da⸗ mit vorlleb!.. Dies war die Anrede des Mi⸗ niſters, als ich dieſen Morgen in ſein Kabinet trat.

Ich wußte mich fuͤr Freude nicht zu faſſen.

Ich muß ausfahren, ſezte er hinzu, meine Nichte iſt aber unterrichtet, und kann ihnen das weitere mittheilen. Er zog die Glocke, und ein Bedienter fuͤhrte mich zu dem Fraͤu⸗ lein Auguſte.

Sie bleiben uns! ſie vlelben uns! rlef ſie, mir entgegen huͤpfend, im Tone der ungekuͤn⸗ ſtelten Freude. Im Taumel dieſer ſuͤßen Ue⸗ berraſchung ergriff ich thre Hand, druͤckte ſie an mein Herz, und rief:— O ihr guten Menſchen! Ich mußite mich neben ihr auf den Sopha niederlaſſen, und nun fing ſie an zu erzaͤhlen.— Dem Furſten wurde die bewußte Skitze gezeilgt, und die Art erzaͤhlt, wie ich ſelbige entworfen hatte, ſo daß er nach und nach unmerklich und wie von ſich ſelbſt auf den Einfall geleitet wurde, mlr Dienſte anzu⸗ bieten.— Ich merkte, daß Auguſte großen Antheil an dieſer wohlthaͤtigen Liſt gehabt hat⸗ te, und geſtand ihr mit geruͤhrtem Herzen mel⸗ ne Muthmaßungen; ſie lächelte, ging nun in's Detail meiner kuͤnftigen Amtsgeſchaͤfte, und wle wir nun alles genau beym Licht beſehen hatten, fand ſich, daß ich ſo gut als gar nichts zu thun bekaͤme.— Das gefaͤllt mir