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unwillkuͤhrlicher Haͤndedruck war alles, wodurch ſie ſich zuweilen mir mittheilte— aber bey der ſchoͤnen Scene zwiſchen Ferdinand und der Lady ſah ich ſie erblaſſen; ihre Hand, die, gewiß oh⸗ ne daß ſie es wußte, auf meinem Arm ruhte, bebte krampfhaft zuruͤck, ſie druͤckte ihr Sacktuch auf die Augen, hohlte tief Athem, und ſtam⸗ melte leiſe:— Arme Lady!— Als der Vor⸗ hang herab ſank, blieb ſie einige Augenblicke im Nachdenken verſunken.— Endlich wie aus ei⸗ nem Traum erwachend—
Auguſte. Wenn Ferdinand nicht eine fruͤ⸗ here Aebe fuͤr ſeine Luiſe im Buſen genaͤhrt haͤt⸗ te, waͤre ſein Betragen gegen die Lady doch nicht zu entſchuldigen.
Ich. Er blieb dennoch immer im ſtrengſten Sinn des Worts ein ſehr edler, blederer, ob⸗ gleich etwas weniger liebenswuͤrdiger, junger Mann!
Auguſte.(tiheſt) Geſezt denn, ihr Herz waͤre frey geweſen, was wuͤrden Ste der Lady geantwortet haben?
Jh(ruͤßte ihr laͤchelnd die Hand und ſchwieg.
Augnſte.(noch lebhaft.) O ich bitte!.. ſagen ſie—
Ich. Ein Weib, wie dieſe Brittlnn, iſt zu
entſchuldigen, aber ihr Verfuͤhrer nie; er brach⸗ te der Wolluſt ein zu koſtbares Opfer„ eine zaͤrtliche Gattin, eine gute Mutter, der Keim alles Edelu lag in dieſer erhabenen gefuͤhlvollen


