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nicht, ob ich noch bleiben, oder mich entfernen ſollte; ſeine Gemahlin aber, eine dicke kunde Frau, mit einer etwas gemeineu Geſichtsbildung, riß mich aus dieſer Verlegenheit, indem ſie ſo⸗ gleich mit einem gelehrten Wortſtrom uͤber mich herfiel.— Das Buch, welches ſie in der Hand hatte, gab die Veranlaſſung— es war eine Sammlung von Gedichten.— Rein, liebe
Emilte! Du ſollſt die Langewelle nicht mit mir theilen, die mich bey dieſer Unterhaltung befiel; aber bey meiner armen Seele! ich wollte lieber mein Dintenfaß, als ein gelehrtes Weib heyra⸗ then.. Sie war eben durch eine ſeltſame Ver⸗ bindung von Gedanken von unſerm Klopſtock, auf Petrarca und die Fontaine de PVaucluͤſe ge⸗ rathen, als eine junge, ſehr ſchone Dame her⸗ eintrat.— Guten Morgen, liebe Auguſte, rief ſie und ging mit ausgebreiteten Armen ihr entgegen, du ſiehſt heute wieder ſehr blaß aus. — Ich zog mich nach der Thuͤr zuruͤck.— Bleiben ſie doch! rief ſie mit gellender Stimme, indem ſie mit der Fremden Platz auf dem So⸗ pha nahm. Ich mußte beyden gegenuͤber einen Stuhl mir ruͤcken, der Faden der Unterhaltung war gebrochen, ich nahm par Contenance eine Priſe Taback.— Eine Landſchaft?— Die Ruinen von Portlel! ſagte ich, indem ich ihr die Doſe uͤberreichte.— Trefflich! allerliebſt! ſeh doch Auguſte, ſo mahlt man in Itallen; ich vermuthe, ſie haben dies ſchoͤne Stuͤck von
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