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ſeiner Gewalt. Erſt wie ich näher trat, ſtand
er auf, und als ich mein zweytes Kompliment
nach einer Dame, die, mit einem Buch in der Hand, am Fenſter ſaß, richtete, ſagte er ganz trocken:— meine Frau!— Es erfolg⸗ te eine augenblickliche Stille; er hatte nach mel⸗ nem Empfehlungsſchreiben, welches vor ihm lag, gegriffen, und las es noch einmal durch— endlich:— Sie wuͤnſchen in hieſige Dieuſte zu treten? Ja, ihre Excellenz!— Die Civil⸗ ſtellen ſind beſezt; Rechtsgelehrte haben wir bey⸗ nahe eben ſo viel als Rechtsſachen; Fuͤrſten vom zweyten Rang pflegen, wle bekannt, in hohern Staatsangelegenheiten an Maͤchtigere ſich anzu⸗ ſchließen; im diplomatiſchen Fach iſt alſo hier unmiftelbar wenig zu thun;— auch ſplelen Se. Durchlaucht lieber eine Partie Schach als mit Soldaten, halten ſich daher ſtreng an ihr
Kriegskontingent; worlnnen kann ich ihnen nun
nuͤtzlich ſeyn?— vielleicht im Kabinet—
Der Miniſter ſah mich ſcharf an, laͤchelte, und
legte nachdenkend meinen Empfehlungsbrief zu⸗
ſammen. Ich ſah nun deutlich ein, daß, ais
ein hier Weltfremder Menſch, ich nichts unge⸗ reimteres haͤtte ſagen konnen, und meine Ver⸗ wirrung ſileg aufs hoͤchſte. Zum Gluͤck kam ein Bedblenter, ſagte ſeinem Herrn etwas in's Ohr; er winkte mir mit der Hand eine Art von Entſchuldigung zu, und ging.— Nach dieſer etwas zweydeutigen Pantomime wußte ich
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