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Die Gräfin.(befremdet) Was ſoll das2
Ludolph. Mit dem waͤrmſten Dank neh⸗ me ich den guͤtigen Vorſchlag Wohlthaͤ⸗ terin an..
Die Graͤfin.(zu clun Nun?
Emilie. Ach! hoͤren ſie nur, gnädigſte Graͤfin, welche ſeltſame Grille.. Ludolph. Es ſind keine Grillen, liebe Emilie! Nach dem unerſetzlicen Verluſt unſers ſo theuren Wohlthaͤters, iſt es ja ganz natuͤrlich⸗ daß es mir fuͤr einen zweiten nicht minder em⸗ pfindlichen Verluſt bangt—— Vergebung, gnaͤ⸗ digſte Frau! aber nach dem gewbhnlichen Lauf der Natur ſind wir verurtheilt auch ſie noch zu überleben.. Ihr Erbe, bekannt durch ſeine unerſaͤttliche Habſucht, und ſeinen auſſerſt zwei⸗ deutigen Charakter. noch einmal Verzeihung! aber ich muß mich rechtfertigen.. wird uns entweder aus dem Meyerhof vertreiben, oder mir ſolche Bedingungen vorſchlagen, daß wir gerade in dem Bauern⸗Stand gebohren und erzogen ſeyn muͤßten, um als Pachter nur einigermaſſen unſer duͤrftiges Leben erhalten zu koͤnnen.
Die Graͤfin. Kann denn da nicht vorge⸗ baut werden?— Trauen ſie mir wenigſtens zu.
Ludolph.(ihre Hand kuͤſſend) Alles, was wahrhaft groß und menſchlich iſt, traue ich meiner edlen zu„aber hier iſt nichts zn


