Teil eines Werkes 
2. Theil (1804)
Entstehung
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geſagt; der Vater war mein Jugendfreund, das Schickſal verfolgt ihn und die Mutterver⸗ zeih, liebes Weib! noch vermag ich nicht es äber mich zu nehmen, dir eine deutlichere Er⸗ klaͤrung zu geben, aber du ſollſt noch alles er⸗ fahren.. indeſſen betrachte dieſes Kind des Schmerzes und des Ungluͤcks als unſere eigene Tochter, und laſſe es Standesmaͤßig erziehen ach! ja der edle trefliche Mann war mein Vater! aber warum mußte er dies ſo theure Geheimniß mit in's Grab nehmen?(ihre Thraͤnen bra⸗ chen gewaltſam hervor, dann nachdem ſie ſich wieder gefaßt hatte) Noch ein Schimmer von Hofnung bleibt mir uͤbrig der Kammerdiener, den der Graf damals auf dieſer Reiſe bei ſich hatte, lebt noch als Verwalter auf einem Gute ſeines Herru in Boͤhmen.

Ludolph. Unſere erſte Sorge ſey daher, bei unſerer Ankunft in's Vaterland dieſen Mann aufzuſuchen. und dann, liebes Maͤdchen! eine Huͤtte und dich!

Emilte. Theurer Freund! dieſer Gedanke DO ich fuͤhle es, ich werde ein gluͤckliches Weib werden!(eine innige Umarmung.)

Die Graͤfin wurde gendthigt, noch mehrere Wochen das Bett zu huͤten, endlich ſetzte ſie ihre Reiſe fort, und kam gluͤcklich in der fuͤrſtli⸗