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der letzte Wille unſers Wohlthaͤters; aber daß es uns Pflicht ſey, denſelben blindlings zu be⸗ folgen, davon bin ich eben ſo wenig uͤberzeugt, als ich gewiß bin, daß er keinen andern End⸗ zweck dabei, als unſer Gluͤck, vor Augen hatte „„Sollte ſich nun unſer edler Freund hierin⸗ nen geirrt haben..— laſſen ſie mich ausreden, Ludolph— ſo waͤre es zuverlaͤßig hinreichend geweſen, ihn mit ſeinem Irrthum bekannt zu machen, und ihn zu bewegen dieſen Plan auf⸗ zugeben.
Ludolph. Liebe Emilie! als unſer Wohl⸗ thaͤter eine Verbindung beſchloß, die gewiß das Gluͤck meines Lebens ausmachen wird, ſo hatte er ſich zugleich vorgenommen, mir durch ſeinen Einfluß eiue Stelle zu verſchaffen, die mich in Stand geſetzt haͤtte, ein Sorgenfreies Leben als Gatte und Vater zu fuͤhren— er ſtarb, bevor er ſeinen Plan, und zugleich den ſuͤſſeſten Wunſch meines Herzens in Erfullung bringen konnte.—. Dies veraͤndert zwar die Lage der Sache, aber im Grunde bleibt ſie immer doch noch dieſelbe„
Emilie. Nein, Ludolph„Ich danke ihnen fuͤr dieſe zarte Auseinanderſetzung, aber ganz andere Verhaͤltniſſr ſind eingetreten
Ludolph. Keine, als daß ich nun mit der Wonne, dich, ltebes Maͤdchen, als meine kuͤnftige


