Teil eines Werkes 
1. Theil (1804)
Entstehung
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Der Graf. Was mein Stand und meine Abſichten von mir gefordert haͤtte ich haͤtte ihnen die Wahl geben, ſich entweder heimlich und ohne Aufſehn zu entfernen, oder wir haͤtten uns geſchlagen!.

Julie.(ablenkend) Was ſie gethan haͤtten, davon iſt nun die Rede nicht mehr, Herr Graf ſondern von dem, was ſie gethan haben... Hier bleibt ihnen und mir nur aus zwey Uebeln das minder ſchlimmere zu waͤhlen uͤbrig ent⸗ weder unterſchreiben ſie dieß Blatt, oder Cer

greift eine Piſtole) wir ſchließen uns!... Der Graf.(nachdem er geleſen) Zum Teufel, Herr! ſie werden mir doch nicht zumuthen... Julie. Ja, Herr Graf, haben ſie ſo leicht⸗ 4 fertig mit dem guten Namen einer geliebten Schwe⸗ ſter ſpielen konnen, ſo kenne ich keine Zumuthung, die man ihnen nicht machen kann

Der Graf.(raſch nach der andern Piſtolen grei⸗ fend) Nun denn! Cer will nach der Thuͤre.)

Julte.(zieht ihr Sacktuch hervor) Es iſt nicht noͤthig wo ſie nicht dieß Blatt unterſchreiben, wobey ſie freylich ihre Ehre zum Beſien geben, um meiner Schweſier guten Namen und mich ſelbſt von dem unvermeidlichen Verderben zu ret⸗ ten ſo iſt mir das Leben elne uvertraͤgliche Buͤrde, die ich ferner zu tragen nicht im Stande bin. Viel Raum iſt daher nicht noͤthig hier faſſen ſie das eine Ende des Tuchs undich das an⸗ dere. Ich muß fort, aber bey Gott ſie gehen