Teil eines Werkes 
1. Theil (1804)
Entstehung
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zu dieſer ernſihaften Poſſe ſchreiten, muß ich ih⸗ nen aber durchaus den Zuſammenhang dieſer wun⸗ derbaren und mir ſelbſt nun aͤußerſt unangenehmen Geſchichte etwas ausfuͤhrlicher mittheilen. Als Fraͤnlein Julie konnte ich ihnen wahrlich nicht hoid ſeyn, denn von der erſten Stunde unſerer Bekannt⸗ ſchaft machten ſie ja kein Geheimniß daraus, daß ſie mir bey weiner Bewerbung um Sophiens Hand nach allen Kraͤften entgegen arbeiteten aus kleinen Neckereyen wurden immer groͤßere die Erbitterung ſtieg auf beyden Seiten das Gedicht.. es war boshaft, ich geſtehe es aber ſelbſt dieſes wußten ſie bey Sophien als Waffen gegen mich zu gebrauchen. Da ſann ich zum erſtenmal mit vollem Ernſt auf ein Mittel, ſie mit Sophlen zu entzweyen, Sinzenheim, mei⸗ nen gefaͤhrlichſten Nebenbuhler, auf ewig zu ent⸗ fernen und da fuhr mir der ſeltſame Gedanke durch den Kopf, ſie fuͤr das auszugeben, was ſie nun leider wirklich ſind!..

Inlie. Wie? und ſie wußten nicht,(ſeine Hand raſch ergreifend) ſie wußten wirklich nicht!..

Der Graf. Auf Ehre! nein! es koſtete mir plelmehr eine unſaͤgliche Muͤhe, dieſes ſelbſt in mei⸗ nen Augen ſo tolle Maͤhrchen mit einiger Wahr⸗ ſcheinlichkeit in Circulation zu bringen... Herr von Walberg, ich kann ihnen bey allem, was nur hellig iſt, betheuern, daß nur die entfernteſte Ah⸗ nung der Wahrheit meinem e eine ganz andere Richtung gegeben haͤtte!.

Julie. Und welche?

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