Teil eines Werkes 
1. Theil (1804)
Entstehung
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17 Der Baron. Euern Namen? Ludolph. Ludolph, ihr Gnaden.

Der Baron. Seyd ihr aus Aſſen?

Ludolph. Ja wohl, gnaͤdiger Herr! es iſt mein Geburtsort mein ſellger Vater war hler Kuͤſter!

Der Baron. Seine Erziehung, junger Mann, ſchelnt mir ihn uͤber den gewohnlichen Landmann zu erheben!

Ludolph. Dieſe verdanke ich dem beſten Vater; er that mehr beinahe als ſeine Kraͤfte ihm erlaubten; ich habe nun meine Studien vollendet und fuͤhle jetzt ſehr lebhaft, daß er mir mehr gab, als wenn er mir die Schaͤtze eines Croſus hinter⸗ laſſen! doch(indem er dem Zug nachſieht) Euer Gnaden verzeihen, dle Braut iſt meine Kuſine ihr zu lieb habe ich einen kleinen Umweg gemacht..

Der Baron. Noch einen Augenblick Er hat ſtudirt, wie ich hore aber ſag' er mir ums Himmels willen, wo ſoll ihn das hinfuͤhren? Ein ſtarker huͤbſcher Junge wie er, der leſen und ſchreiben kann, iſt von Natur aus zum Soldaten

qualificrt und kann es oft weit bringen.

Wie waͤre es, Ludolph, wenn ich ihn mit elnem Empfehlungsſchrelben melnem Sohne zur Armee ſchickte?

Ludolph. Das Soldatenleben gefiel mir im Ganzen genommen nicht uͤbel, wenn ich ent⸗ weder ſogleich als Officier eintreten koͤnnte, oder