Teil eines Werkes 
1. Theil (1804)
Entstehung
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Indeſſen hatte der franzoͤſiſche Verfaſſer eben ſo recht gehabt ſo zu ſchreiben wie er ſchrieb als ich, das zu veraͤndern was ich veraͤn⸗ dert habe er kannte ſein Publikum, und ich kenne das meinige.

2) Hatte er ſowohl in der Anlage, als zum Theil, in der Ausarbeitung zwei Luſt⸗ ſpiele unſers Wezel's(Rache fuͤr Rache und Eigen ſinn und Ehrlichkeit allzu reichlich benutzt Dies gieng wohl bey den Franzoſen an, die, leider! noch ſehr we⸗ nig mit unſern beſten Schriften bekannt ſind aber ich konnte doch unmoͤglich den guten Wezel, zum zweytenmal, nachdrucken laſſen ich entlehnte alſo nur das durchaus Noth⸗ wendige und das iſt ſo unbedeutend, daß Wezel eben ſo wenig als eine nachſichtsvolle Leſewelt weder den Verfaſſer des Orginals noch mich eines litterariſchen Diebſtahls be⸗ ſchuldigen koͤnnenes ſey denn daß irgends ein griesgrammiger unbarmherziger Recenſent das Sprichwort an uns bewähren wollte nemlich kleine Diebe haͤngt man, die großen laͤßt man laufen!

Uebrigens kann ich verſichern, daß alle diejenigen, die N. N. tauſend und einen Roman geleſen haben, auch dieſen, ohne ſich eben an den drey holden Schweſtern zu ver⸗ ſuͤndigen, durchblaͤttern duͤrfen.