Teil eines Werkes 
1. Bd. (1870)
Entstehung
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Aufmerkſamkeit ſchenkte, als es in ihrer Stellung nöthig geweſen wäre.

Infolge deſſen wurde ſeine Stimmung eine ge⸗ reizte, mürriſche und verdroſſene, er wurde unhöflich gegen Zeckel, der ſeinerſeits die Stellung eines gewür⸗ felten Weltmannes behauptete, welcher, da er keinen Hader haben will, dergleichen nicht zu bemerken ſcheint, und gegen den Jäger äußerſt höflich war, dagegen aber der ſchwarzen Crescenz auffällig den Hof machte.

Es ſind das alte Geſchichten, welche aber dem, dem ſie juſt paſſiren, durchaus nicht das Herz brechen, ſondern im Gegentheil zu großer Beruhigung ge⸗ reichen ſollten, inſofern nämlich Amor allein noch das Feld behauptet und Hymen nicht ſchon die Sache un⸗ heilbar verpfuſcht hat.

Was indeſſen Kohlweg betraf, ſo nahm ſein Un⸗ muth täglich zu, und es kam ihm zugleich mehr und mehr vor, als ſpiele er dem verwünſchten Schneider gegenüber eine höchſt untergeordnete Rolle.

Seine eigenen Manieren erſchienen ihm ungelenk und faſt bäueriſch, ſein Aeußeres verwildert, und wäh⸗ rend er ſonſt die Honoratioren des Städtchens mit allerlei Abenteuern aus ſeinem Leben auf der Forſt⸗ ſchule unterhalten hatte, kamen ihm jetzt ſeine Erzäh⸗ lungen trocken und langweilig vor, und das Wort er⸗