Teil eines Werkes 
1. Bd. (1870)
Entstehung
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und die, welche ſich am meiſten über ihn ärgerten, dem Grafen, und wenn Zeckel dieſes zufällig hörte, ſagte er lächelnd: er wünſche es zu ſein, zufällig aber wäre er nicht mehr als ein armer Schneider.

Dann aber lenkte er geſchickt das Geſpräch auf andere Dinge; er ſprach von den großen Städten, welche er geſehen hatte, von den Theatern, welche er beſucht, von Concerten und Kunſtſammlungen, und kam das Geſpräch auf hochgeſtellte und bekannte Per⸗ ſönlichkeiten, ſo ſprach er von denſelben mit der größ⸗ ten Achtung, aber faſt unwillkürlich kamen die Anwe⸗ ſenden häufig auf den Gedanken, als ſei er mit dieſen Autoritäten irgendwie näher bekannt und ſpreche blos aus Beſcheidenheit ſo zurückhaltend, oder vielleicht gar aus einem andern Grunde.

Man wurde bisweilen irre an ihm und wunderte ſich darüber, daß dieſer Mann ſich herabließ, in dem kleinen Städtchen zu arbeiten, und das gar bei einem Meiſter, der die Mitte zwiſchen einem Flickſchneider und einem Pfuſcher hielt.

Im Uebrigen war Zeckel im ſchwarzen Bären bald⸗ täglicher Gaſt, und Kohlweg, welcher mit dem beſten Willen nur einigemal in der Woche dorthin kommen konnte, bemerkte mit innerlichem Grimme, daß ſeine Erescenz dem verwünſchten Schneider bedeutend größere