Teil eines Werkes 
1. Bd. (1870)
Entstehung
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mann, und wir finden ihn einige Jahre ſpäter als Forſtwart in einem kleinen Häuschen mitten im wil⸗ den Walde wieder.

Ein alter, ihm beigegebener Knecht beſorgte die häuslichen Geſchäfte.

Etwa zwei Stunden von Kohlweg's Wohnung befand ſich das größere Forſthaus, in welchem ſein Vorgeſetzter, der Förſter, wohnte, und wieder ſo ziemlich in gleicher Entfernung, an der Grenze des Waldes, lag ein kleines Landſtädtchen, welches Kohlweg bisweilen beſuchte, theils Geſchäfte im Amthauſe halber, theils um einen Schoppen zu nehmen, in ſpätern Zeiten auch noch aus andern Gründen oder eigentlich aus einem einzigen Grunde.

Dieſer Grund wurde repräſentirt durch die ſchwarze Erescenz, welche, wie man zu ſagen pflegt, guter Leute Kind, ſehr hübſch, ſehr kokett und im mittelguten Sinne ein wenig leichtſinnig war und ſich als Kell⸗ nerin im ſchwarzen Bären befand, deſſen Beſitzer ihr Vetter war.

Da die Bekanntſchaft Kohlweg's mit Crescenz An⸗ fang und weitern Verlauf wie tauſend andere hatte, ſo iſt es nicht nöthig, ſich weiter über dieſelbe auszu⸗ breiten, und es mag nur bemerkt werden, daß nach Verlauf eines halben Jahres Niemand mehr Zweifel hegte, daß die beiden jungen Leute ſich heirathen würden.

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