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hülfreiche Zettelchen zuſteckte und den Aufgerufenen einzublaſen ſuchte, wie und wo es nur anging. Nichts⸗ deſtoweniger verließ er als ein Muſter das Gymnaſium, bezog die Univerſität, und da bei jüngern Leuten noch hier und da Spuren von Dankbarkeit angetroffen werden, ſo vergalten jetzt die Faulen, welche ſeine Penſa abgeſchrieben hatten, dieſe Wohlthat damit, daß ſie ihm nun ihrerſeits unter die Arme griffen und einen we⸗ nigſtens erträglich flotten Studio aus ihm machten.
Das fiel ihnen nicht ſchwer, denn aus trägen und unordentlichen Gymnaſiaſten werden faſt immer auf der Univerſität ſehr„ordentliche Kerle“, und ſo, lehrten ſie mit Freuden den fleißigen Jakob jetzt Alles, was ſie ſelbſt mit ſo großem Eifer betrieben, und dieſer ver⸗ leugnete ſeinen frühern Fleiß keineswegs.
Ohne im geringſten ſeine philoſophiſchen Studien zu verſäumen, beſuchte er unermüdlich den Fechtboden, lernte trinken und commentmäßig krakehlen, was zu jener Zeit unerlaßlich war, da man ſich damals ſeinen Paukanten noch eigenhändig und mühſam erwerben mußte und ihn nicht, auf ein Zettelchen geſchrieben, auf die bequemſte Weiſe von der Welt präſentirt erhielt. Als ſich Jakob einigemal mit ebenſo viel Muth
als Geſchicklichkeit geſchlagen hatte, geſtanden ſich ſeine Freunde, daß in der That das Unmögliche möglich


