Teil eines Werkes 
1. Bd. (1870)
Entstehung
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und Jakob wäre mit Vergnügen in die Fußtapfen ſeines Vaters getreten, wenn dieſer nicht beſchloſſen hätte, ſeinem einzigen Sohne eine beſſere Exiſtenz als ſeine eigene zu verſchaffen, und denſelben aus dieſem Grunde ſtudiren ließ. Jakob fügte ſich willig, und theils um ſeinen Aeltern Freude zu bereiten, theils weil er vielleicht nichts Beſſeres zu thun wußte, büffelte er mit rieſigem Fleiße, eine Begebenheit, welche ſich mit ſehr klugen und ebenſo mit ſehr einfältigen Menſchen zutragen kann.

Vielleicht hatte kaum etwas in ſeinem Leben den alten Scherflein ſo glücklich gemacht als dieſer Fleiß ſeines Sohnes, und was des ſletztern Lehrer betraf, ſo prophezeiten ſie ihm die vortrefflichſte Zukunft. Die alten Klaſſiker mußten vom Olymp herab mit Stolz

und Freude auf den Jüngling blicken, welcher ihre

Werke mit ſolchem Eifer verſchlang, und es war kaum anders zu glauben, als daß ſie bei den unſterblichen Göttern ſich auf das angelegentlichſte für das Wohl ihres Lieblings verwenden würden.

Die einzige Klage, welche ſeine Lehrer in jener Zeit über ihn führten, war die, daß der fleißige Jakob dieſe Früchte ſeines Fleißes allzu willfährig mit ſeinen fau⸗ len Mitſchülern theilte, das heißt, daß er dieſelben ſeine Penſa abſchreiben ließ, bei den Lectionen ihnen