Teil eines Werkes 
1. Bd. (1870)
Entstehung
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6 dem zehnmal hellern Lichte des Mondes den Eingang zu geſtatten und die würzige Luft zu athmen, die draußen von den Bergen niederwärts ſtrömte. Die beiden Leute hatten eben jenes Stadium des

Heimwehs, in welchem uns ganz gewöhnliche Dinge

der fernen Heimat über alle Maßen vortrefflich er⸗ ſcheinen und ſelbſt wenig zu lobende Zuſtände beſſer als wirklich gute der Fremde.

Da aber ihre Unterhaltung vollſtändig ſtockte und keiner von ihnen ein Wort über ſeine Vergangenheit ſprach, ſo müſſen wir dem freundlichen Leſer, auf die Gefahr hin, langweilig zu erſcheinen, die nöthigen An⸗ haltspunkte vorlegen und in der Kürze entwickeln, wie die Beiden dazu gekommen, ihr Vaterland zu verlaſſen und ſich nach dem fernen Chile zu begeben.

Wir verſprechen dafür für die Folge Abenteuer, ſo fabelhaft, wie ſie nur aufzutreiben ſind, und die emi⸗ nenteſte Spannung, welche unſere ſchwache Feder wenig⸗ ſtens hervorzurufen im Stande iſt.

Wenig iſt eigentlich zu ſagen über Jakob Scherf⸗ lein, den einen unſerer Freunde. Er war ein ſo gut⸗ müthiger Menſch, daß, wer ihn nicht näher kannte, ihn faſt für unbedeutend halten konnte, und dabei ein echtes, wahrhaftiges Stillleben.

Seine Aeltern waren wenig bemittelte Krämersleute,

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