Salvator.
ſeiner Ponies, welche es für eine Demonſtration gegen ihre Flanken anſahen und darüber das letzte Mal ſo herzhaft durch⸗ gingen, daß der alte Lakai ſich einen Eingriff in die Zügel der Regierung erlauben mußte.
„Haſt Du geſehen, Aloys?“ fragte der Kleine, noch ganz athemlos.
Wie der Teufel, Junker Hugo!“ ſagte der Alte, die Arme ruhig von Neuem verſchränkend.
„Was?“ rief der Knabe, indem er ſich ganz böſe nach ihm
umſah. Wie der Teufel?“
„Sie laufen, wie der Teufel, Junker Hugo.“
„Ach, ich rede von Laura. Die ſah nicht wie der Teufel aus, Aloys! Warum hatte ſie nur keine Locken?“
Was Aloys darauf erwiedert, war ſo trivial, daß Hugo nicht weiter mit ihm plaudern mochte. Am folgenden Tage aber kam von Frau von Rothkirch ein Billet, welches die Be⸗ wohnerinnen ihrer Villa aufforderte, an einem Ausfluge nach einem nah gelegenen romantiſchen Punkte der Gegend Theil zu nehmen, wohin auch ihr Bruder mit ſeiner Familie kom⸗ men werde; es floß die ſcherzende Bemerkung ein, daß eigent⸗ lich Hugo dieſe Partie arrangirt habe und ſich ihnen empfeh⸗ len laſſe.
Die Mutter war zweifelhaft, ob ſie die Aufforderung an⸗ nehmen ſolle— überhaupt war ſie ſeit einiger Zeit vor neuen Bekanntſchaften förmlich ſcheu geworden. Sie ſprach von Ver⸗ bindlichkeiten, die man ſich auferlege, von nothwendig werden⸗ den Beſuchen bei der Familie von Moos, die man vermeiden könne— lange wird unſers Bleibens ja wohl hier nicht
mehr ſein!“ ſetzte ſie hinzu Aber Laura wünſchte den Ausflug


