Teil eines Werkes 
1. Bd. (1851)
Entstehung
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Salvator.

aus, ſo viel er im Schwimmen bewerkſtelligen konnte, ergriff auch ſein Ruder die Strohkappe ließ er im Stich und ſchwang ſich hinein in den Kahn, den er nun mit gewaltigen Ruderſchlägen über den See führte, grade in derſelben Rich⸗ tung zurück, aus welcher er mit den beiden Damen gekommen war. Dieſe hatten das Ufer längſt verlaſſen, als er es über ſich gewann, einen Blick nach der grünen Bucht zurückzuſenden. Der Herr in der grauen Sommerkleidung hatte Frau und Toch⸗ ter, welche Beide aus ihrer Ohnmacht erwacht waren, noch ehe der Schiffer ſeinen Kahn erreichte, durch die herbeigeeilten Leute nach dem Hauſe bringen laſſen, deſſen Fenſter, vom rothen Sonnenfeuer des Niedergangs brennend, durch die Ge⸗ büſche des obern Parks leuchteten. Die Mutter, welche von der überſtandenen Todesgefahr ſehr angegriffen war, lag fiebernd im Bette und erwartete den Arzt, nach welchem ſogleich ein Wagen geſandt worden war; die Tochter hatte aber nur ſchnell Kleider und Wäſche gewechſelt und ihr reiches Haar, um es zu trocknen, ganz aufgelöſt. Sie kam jetzt, harmlos, als ſei gar nichts vorgefallen, in den Salon, wo der Vater, nicht in der freundlichſten Laune, vor der offenen Glasthüre ſaß und ſeine Cigarre rauchte.

Du haſt Dich nicht zu Bett gelegt? fragte er, ſein Kind mit einem ſcharfen Blicke meſſend.

Nein, lieber Vater. Ich fühle mich ganz geſund, ant⸗ wortete ſie.

Ganz geſund das freut mich ſehr. Es geht nichts über die Geſundheit, wenn ſie ganz iſt. Setze Dich, Laura, und erzähle mir, wie der Tölpel euch umgeworfen hat.

Welcher Tölpel, Papa? Du wirſt anzüglich. Ich habe