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wo für ihn einzig Leben war! An der Pforte des Hauſes ſtand Maddalena; ſie hatte ihn bei ſeiner Ankunft ſchon geſehen und ihm geſagt, wo er die Herrin finden werde. Als beide zurückkamen und das Kind an ſeiner Hand ging, heftete die Procidanerin einen langen, prüfenden Blick auf ſeine Züge, ſie las aber kein Glück darin.„Sie haben mir eine Freude bereitet!“ ſprach Virginia, als ſie mit Alexander allein im Zimmer ſaß, nachdem die Kleine bei Maddalena geblieben war.„Ich hatte kaum gehofft, Sie noch einmal zu ſehen.“ Ihre Stimme, welche anfangs ſo feſt geweſen war, als ihre gemeſſenen Worte es bedingten, fing wieder zu beben an, doch fuhr ſie mit erzwungener äußerer Ruhe fort:„Sie wiſſen, was mich betroffen hat, ſeit wir uns nicht geſehen haben. Ihr Oheim iſt den Tod der Ehren geſtorben, ich habe meine Vater verloren und werde nun fern von der Welt die ſichere Freiſtatt ſuchen, die mir ſchon längſt bereitet war“
„Virginia!“ rief Alexander erſchrocken, als er ſeine Furcht, die ihn nur zu oft heimgeſucht hatte, begründet ſah.
„Ja, mein theurer Freund, der Sie nur mein Glück wünſchen, Sie werden mir den Frieden gönnen, den ich nur dort finden kann.“
„Frieden und Glück!“ rief er außer ſich.„Und gäbe es denn außer der Kloſterzelle kein Glück mehr für Virginia? Weiß ſie nicht, daß ihr ein Freund lebt, der


