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der Beiſtand des Arztes, noch die letzten Wohlthaten der Kirche waren der Sterbenden zu Theil geworden. Was auch die Königin Karoline Murat bei der Nachricht vom Ableben ihrer Todfeindin, mit welcher der Nerv aller Unter⸗ nehmungen gegen ihren Thron abgeſtorben ſchien, fühlen mochte, die Würde forderte, daß ſie es vor der Welt nicht zeige; die beiden Majeſtäten zogen ſich ſofort mit dem ganzen Hofe zurück und das Feſt löſte ſich auf.
Beim Herausgehen wartete Prinz Emilio Angri auf ſeinen Vetter Camillo, den er ſeit langer Zeit zum erſten Male wiedergeſehen, in der Geſellſchaft aber nur flüchtig begrüßt hatte.
„Nun, Sie Unſichtbarer, hat man Sie endlich ein⸗ mal wieder?“ fragte er, als Camillo kam.„Wann kann ich Sie ſprechen?“
„Sollte das noch nöthig ſein?“ entgegnete Camillo mit verdüſtertem Blick in ſeinem froſtigſten Tone, indem er weiter ſchreitend Emilio nöthigte, mit ihm zu gehen, da ſich dieſer ſchon nach einer menſchenfreien Niſche in der Nähe umgeſehen hatte, wo er ungeſtört einen Mo⸗ ment mit ihm verweilen könne.
„Haben Sie meinen Brief erhalten?“ fragte Emilio ſtaunend.
„Wenn Sie darauf eine Antwort erwarten“, erwi⸗ derte Camillo mit einem Tone, welcher den Vetter doch


