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ſtaufen, das Reich ſeiner Väter entriß und ihn enthaupten ließ—“
„Auf dem Largo di Mercato in Neapel!“ rief Vir⸗ ginia.„Sehen Sie, das weiß ich! Und?“
„Sie beſtieg den Thron nach ihrem Großvater Ro⸗ bert, der ein Enkel Karl's war, und iſt viermal vermählt geweſen—“
„Heiliger Januarius! Bewahre uns in Gnaden!“ lachte die Tante„Iſt das ihr ganzer Anſpruch auf Nach⸗ ruhm?“
„Sie ſoll ihren erſten Gemahl ermordet haben“, antwortete Alexander zögernd.
Virginia blickte betroffen, plötzlich ernſt werdend, auf.
„Es wird aber von namhaften Schriftſtellern beſtritten“, fuhr der Neffe fort,„wie auch mancher an⸗ dere Vorwurf, der ihr gemacht worden, keineswegs er⸗ wieſen iſt.“
„Was war ihr Ende?“ unterbrach ihn Virginia et⸗ was heftig und jetzt in italieniſcher Sprache.„Ich erlaſſe Ihnen alles Uebrige. Ihr Ende aber, ihre Strafe?“
„Sie war zuletzt in vierter Ehe verheirathet mit einem Deutſchen—“
Virginia lachte, aber dies Lachen klang eigenthüm⸗ lich.„Das nennen Sie eine Strafe?“ rief ſie mit erzwun⸗ genem Scherz.„Und was ſoll ich arme Frau denn ver⸗


