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völkerung von Neapel gedrungen— waren doch auch neapolitaniſche Regimenter mitgezogen, von denen nur wenige Menſchen das Unglück überlebt haben mochten— aber von oben her war Sorge getragen worden, den Ein⸗ druck der furchtbaren Nachrichten, die man nicht hatte unter⸗ drücken können, möglichſt zu ſchwächen, und nirgends iſt das leichter als bei dieſem ſorgloſen, nur dem Genuſſe des Augen⸗ blicks lebenden, ernſter Beſchäftigung und tieferem Nachden⸗ ken abholden Volke. Die Rückkehr des Königs, der ſich ſchon in Polen von den Trümmern der Armee getrennt hatte, in⸗ dem er den Oberbefehl, den ihm der vorauseilende Kaiſer anvertraut, in die Hände des Vicekönigs von Italien, des Stiefſohns Napoleon's, gelegt hatte, die heitere Stirn, welche er zur Schau trug, wenn er ſich, was ſehr oft geſchah. öffentlich zeigte, und der ruhige Gang aller Staatsgeſchäfte, der nirgends außerordentliche Maßregeln wahrnehmen ließ, hatten dazu beigetragen, auch die Gebildeten, welche mehr Ur⸗ theil beſaßen, zu täuſchen. Schon im Frühlinge waren dann wieder Nachrichten verbreitet worden, die für den Kaiſer und ſeine unbezwingliche Macht, welche nur einen Moment vor den Schrecken des nordiſchen Winters gewichen war, gün⸗ ſtiger lauteten. Er rüſtete ſich, ſeine Feinde niederzuſchlagen; auch in ſeinem Königreiche Italien, das den nicht franzö⸗ ſiſch gewordenen Theil der Halbinſel mit Ausnahme Neapels umfaßte, wurden dazu umfaſſende Anſtalten getroffen, und


