Teil eines Werkes 
1. Bd. (1865)
Entstehung
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die Adreſſe des Staatsraths und Senats von Italien, welche Begeiſterung und Opferfreudigkeit in hochtönenden Worten ausſprach, hatte auch in den neapolitaniſchen Zeitungen geſtanden, um hier gleiche Sympathien zu wecken. „Waffen und Bewaffnete“, hieß es darin,„Eiſen und Gold, Tapferkeit, Treue und Ausdauer, alles dies, Sire, bieten Ihnen Ihre italieniſchen Völker dar. Zwan⸗ zigtauſend Italiener erwarten in dieſem Königreiche nur den Befehl, zur großen Armee zu ſtoßen. Die Depar⸗ tementsbataillone brennen vor Verlangen, dieſen Ruhm zu theilen. Die Verwalter der Gemeinden bieten um die Wette Roſſe und Reiter an.“

Mas' Antonio hatte das Zeitungsblatt, welches dieſe Anſprache an den Kaiſer als König von Italien ent⸗ hielt, von einem alten Improviſatore, der ſonſt das Volk mit Erzählungen und Märchen zu unterhalten pflegte, inmitten einer zuſammengelaufenen Menge vor⸗ leſen hören, und bei der leicht entzündlichen Phantaſie der Neapolitaner hatte es an Evvivas nicht gefehlt. Auch in Neapel wurden Conſcribirte zu den Fahnen ge rufen, um die Verluſte zu ergänzen, aber keine Marſch⸗ bataillone daraus formirt. Selbſt der König blieb in Neapel, obgleich man hörte, daß Napoleon's neugebil⸗ dete Heeresmaſſen nach Deutſchland marſchirten, um den Krieg ſobald als möglich wieder zu eröffnen. Sollte es